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Side (Granatapfel) besiedelt etwa im 7. Jh v. Chr. durch die Kymerer, erhielt bereits im 6. Jh. v. Chr. unter dem Königreich Lydiens erste Freiheiten. 334 v. Chr. ergab sich die Stadt ohne Widerstand Alexander dem Großen und wurde zu einem der wichtigsten Zentren. Seinen enormen Reichtum erlangte Side dabei auf durchaus konventionellem Weg. Die Stadt zählte bald mit die größte Handels-, Kriegs- und Piratenflotte im Mittelmeerraum und auch der Sklavenhandel trug zum Erfolg bei. Letzterer wird heute gerne ein wenig übergangen. Side hat über die Jahrhunderte hinweg eine bemerkenswerte Rolle gespielt. Obwohl unterschiedlichsten Regierungen, Krisen und Konflikten ausgesetzt, schaffte die Stadt es immer wieder sich zu erholen, nahezu autonom zu bleiben, eine hohe Kultur zu pflegen, eigene Münzprägungen zu betreiben und eine eigene Sprache zu entwickeln, die bis heute nicht vollständig entschlüsselt ist. |
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Das byzantinische Krankenhaus aus dem 6. Jh. n. Chr. Ursprünglich wohl als Gästehaus konzipiert und erbaut, erfolgte die Nutzung vermutlich als Krankenhaus. Das Gebäude befindet sich zwischen der Staatsagora und der kleinen Säulenstraße. |
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Äquädukte
aus dem 2.Jh.n.Chr. transportierten das Wasser des Quellflusses Melas
bei Manavgat über 30 km nach Side. Das Wasser wurde streckenweise durch
Tunnel geleitet und floss, wie hier am Rande der Säulenstraße, durch
seitliche Kanäle zu den Bädern und Brunnen. |
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Die Konsolenhäuser an der großen Säulenstraße. Der Eingang lag meist in einer schmalen Gasse. Sie hatten zwei nicht überdachte Innenhöfe von denen aus die Zimmer zu erreichen waren. Die Häuser waren an die Kanalisation angeschlossen und verfügten über eine Toilette und ein Wasserbecken. Sie stammen aus der Zeit des 2.Jh.v.Chr. Die Säulenstraße selbst ist heute eine normale Autostraße. |
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Das Theater aus dem 2.Jh.n.Chr |
Die Innengalerie. Von hier aus gelangte man über Treppen zum Obergeschoss. Diese Bereiche sind eingestürzt und nicht mehr zugänglich. |
Die Cavea (Sitzreihen) ist zweistöckig. |
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Das Theater mit der Regierungsagora im Hintergrund. |
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Der Blick über den halbrunden Platz (Orchestra) auf das Bühnenhaus (Skene). Die hohen Steinsockel um die Orchestra stammen aus byzantinischer Zeit, da sie dort auch als Arena benutzt wurde. Später wurde hier eine Kapelle gebaut um das Theater als Kirche zu nutzen. |
Das zweite Stockwerk ruht komplett auf Gewölben und ist nicht Bestandteil eines natürlichen Abhanges, wie es bei anderen Theatern Anatoliens der Fall ist. |
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Die Bewohner verehrten noch bis in die byzantinische Zeit hinein Götter, für die in der ganzen Stadt Tempel errichtet wurden. An der Südspitze befindet sich der Tempel des Gottes des Lichts, und der schönen Künste, vor allem der Musik, Apollon. Der Tempel verfügt im Grundriss über 6 x 11 Säulen. |
Daneben liegt der Athene-Tempel. Die Göttin verkörperte die Weisheit, die Wissenschaft , war die Lenkerin der Kriege und Beschützerin der Jungfräulichkeit und der jungen Mädchen. Er entspricht im Grundriss dem Apollon-Tempel, ist aber größer. Beide Tempel stammen aus dem 2.Jh.n.Chr. |
Hinter dem Tempeln der Blick auf die südliche Basilika aus byzantinischer (oströmisches Reich) Zeit. Side galt damals als Bischofssitz. Die damals bereits zum Teil zerstörten Tempel wurden beim Bau in den Hof der Basilika mit einbezogen. |
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Der Blick über die Tempel der Athene und Apollon auf den Garten der Basilika. Die Säule auf dem linken Bild gehört zum Apollon-Tempel. Die etwas willkürlich verteilt wirkenden Trümmer sind an den ursprünglichen Grundrissen ihrer Gebäude ausgerichtet, was sich aber nur auf Luftaufnahmen richtig erkennen lässt. Dies wurde auch bei anderen Ruinen, wie z.B. der Agora, praktiziert. |
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